Markt mit Jacobikirche
Stadtmauer am Kylischen Tor

Stadtgeschichte

Die mehr als tausendjährige Berg- und Rosenstadt Sangerhausen liegt an den Berghängen des Südharzes, die hier den nördlichen Abschluss der Goldenen Aue bilden.
Der Ort ist eine fränkische Gründung aus dem 6. Jahrhundert. Archäologische Funde belegen, dass es hier schon während der Jungsteinzeit (4500-1700 v.u.Z.) Besiedlungen gab.

Der Name Sangerhausen deutet darauf hin, dass die Siedler den Wald durch Absengen rodeten. ,,Sangerhusen“ wird erstmals im Urkundenverzeichnis des Klosters Fulda, zwischen den Jahren 780 und 802 genannt. Im Zehntregister des Klosters Hersfeld wird Sangerhausen in der Mitte des 9. Jahrhunderts erwähnt. Die erste datierte Urkunde, in der ,,Sangirhusen“ genannt wird, stammt von Kaiser Otto III. und wurde am 4. Oktober 991 unterzeichnet. Um 1194 erhielt Sangerhausen wahrscheinlich Stadtrecht, das 1204 erstmals belegt wird. 1247 fiel Sangerhausen an die Wettiner Markgrafen von Meißen, die den Ort vergrößerten und als Grenzfeste ausbauten. In den nächsten Jahrhunderten war die Stadt verschiedenen Herren verpflichtet, wie den Markgrafen von Brandenburg, den Herzögen von Braunschweig und dem Herzogtum Weißenfels. Bereits im 13. Jahrhundert begann die planmäßige Erweiterung der Stadt nach Westen.

Der Baubestand in der Altstadt ist in großen Teilen geschlossen aus dem 15.-18. Jahrhundert erhalten. Der unter Denkmalschutz stehende Altstadtkern mit Göpenstraße, Kornmarkt, dem Markt mit Renaissance-Rathaus und Patrizierhäusern zeigt nahezu unverändert die historische Stadtentwicklung.

Persönlichkeiten der Stadtgeschichte