Neues Schloss

Das Neue Schloss wurde von 1616 bis 1622 auf Veranlassung des Kurfürstlich- Sächsischen Landrentmeisters Kaspar Tryller erbaut.

Der dreigeschossige Renaissancebau prägt eindrucksvoll das Südostende des Marktplatzbereiches.
Der Westflügel stammt aus dem Jahr 1586.
Der zweigeschossige prachtvolle Erker an der Ostecke wurde bis 2010 restauriert.

Von 1711 bis 1736 diente das Neue Schloss als Nebenresidenz des Herzogs Carl-Christian von Sachsen-Weißenfels.
1746 bis 1751 wohnte hier die verwitwete Sophie Charlotte von Sachsen-Eisenach.

Im Treppenaufgang des Westflügels steht das Kobermännchen, eine Steinfigur, um die sich allerlei Sagen ranken und das dem Altstadtfest seinen Namen gab.

Heute befindet sich im Neuen Schloss der Sitz des Amtsgerichts.