Altes Schloss

Zur Sicherung seiner neuerworbenen Thüringer Ländereien und als Grenzbefestigung ließ der Wettiner Heinrich der Erlauchte von Meissen das 1260 erwähnte Alte Schloss errichten. Die Reste der heute noch vorhandenen Bebauung lassen eine ursprünglich viel größere Anlage erkennen. Von den Türmen existiert heute lediglich der Hexenturm. Hier am südöstlichsten höchsten Punkt der Stadt begannen und endeten die Stadtmauern. Westlich vor dem Schloss erstreckte sich als Straßenmarkt der Alte Markt. Um 1269 erfolgte der Um- und Ausbau der Burg. Als Verwaltungshaus beherbergte es später die Vögte und diente als Gerichtsstätte, Waffenkammer und Kornlagerhaus. Mit dem Bau des Neuen Schlosses (1616-1622) verlor das Alte Schloss an Bedeutung.

Ab 1818 war es Zeughaus, Gefängnis und Lagerhaus. Heute befindet sich hier die Kreismusikschule.

Beachtenswert sind im Schlossgelände ein ovaler, gemauerter Brunnen sowie die gesamte Außenanlage in Form eines Amphitheaters, die vielfältig genutzt werden kann.